21. Juli 2016

Warum Schreiben? Eine Frage der Perspektive.

Manchmal bekommt man im Urlaub die interessantesten und gleichzeitig tiefsten Fragen gestellt. Plötzlich entdeckt man Dinge, die für einen so selbstverständlich sind, dass man nicht mehr über sie nachdenkt, sie nicht mehr im Blick hat oder sie vielleicht einfach nur vergessen hat? Warum sollte man auch etwas in Frage stellen, das seit Jahren gut funktioniert? Warum sollte man etwas anzweifeln, das einem innere Ruhe bringt. Warum … Es ist nicht die Frage nach dem Warum – diese könnte jeder ganz einfach mit einem „Darum“ beantworten. Es ist die Frage nach der Persönlichkeit, nach einem Etwas, das dein Leben begleitet. Und […]
18. März 2015

Schreiben mit Musik: Because of inspiration

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großer Musikfan bin. Über meinen Musikgeschmack lässt sich wahrlich streiten. Ich höre eigentlich nur (und die Betonung liegt hier wirklich auf dem Wort „nur“) Musik meiner Lieblingsbands- und Musiker: Flogging Molly (absolut und ungeschlagene No.1), The Bunny Gang, Robbie Williams (ein bisschen Kitsch muss doch sein, oder?), The Dubliners, The Pogues. Ab und zu kommen noch ähnliche Stücke wie die von Sean and Zander hinzu. Oder ich entdecke etwas auf Spotify. Oder ich bin dabei und höre Filmtitel, oder … oder … oder … Ich glaube allerdings, dass es kaum eine Minute in […]
15. September 2014

10 Gründe, die mich heute vom Schreiben abhalten

Unglaublich aber wahr: Es ist schon wieder 12:27. Seit zwei Stunden sitze ich am Schreibtisch und versuche, mich auf meine Aufgaben zu konzentrieren. Was passiert? Kaum etwas. Sicher, ich habe meine Arbeit für meinen Teilzeitjob erledigt. Blogbeiträge hierfür geschrieben, E-Mails verfasst, beantwortet und Probleme gelöst. Aber wie sieht es mit der literarischen Arbeit aus? 0 Worte. 0 Worte überarbeitet. 0 Ideen festgehalten. Es ist ein Phänomen, das anscheinend gar nicht so selten auftritt. Immer wieder lese ich auf Facebook (sic!) oder Twitter (sic!), dass Autoren sich von den sozialen Netzwerken (sic!) abgelenkt fühlen. Oder von ihrem Blog oder ihrem Zuhause […]
25. Juli 2014

Wichtig: Das Gefühl für deine Sprache #backtothebasics

Ihr habt es in den letzten Blogbeiträgen ja bestimmt schon mitbekommen: Ich befinde mich momentan auf einer Reise, die mich zurück zu meinen „Schreibanfängen“ führt. Nein, nicht zu den qualitativen Anfängen (hoffe ich jedenfalls ;)), sondern zu dem Gefühl, das ich damals beim Schreiben empfunden habe. Purer Spaß, pure Liebe, pure Leidenschaft für Wort, Schrift und Geschichte. Es ist die Leidenschaft fürs Schreiben, die in den letzten Monaten bei mir verloren gegangen ist. Ich führe das gerne auf meinen Studienabschluss zurück: Während dieser Zeit musste ich eine Magisterarbeit schreiben und danach gut ein viertel Jahr sehr konzentriert für die Prüfungen lernen. […]
24. Juni 2014

#1 #schreibchallenge #5minutenschreiben

  Achtung: Dieser kurze Text ist nicht perfekt oder zur Veröffentlichung an sich gedacht, sondern Teil einer Schreibübung, die ich in der Zukunft hier öfter präsentieren möchte. Das Ziel: 5-10 Minuten am Tag einfach zu einer kurzen Idee zu schreiben, um den Wortsalat im eigenen Kopf zu lösen. Es kann gerne jeder mitmachen 🙂 _________________________ „Sie saß da, wie angewurzelt, und konnte ihren Augen kaum trauen“ Regen. Überall, wo du hinsiehst, nur Regen. In großen und kleinen Tropfen, die wie schwere Blätter gegen die Scheiben klatschen und auf dem Boden einen Film hinterlassen, der schon bald eher einem reißenden Fluss […]
23. Juni 2014

Zurück zum Schreiben – Back to the basics

Schreiben ist … … Worte mit Gefühl zu setzen. … sich in seiner Phantasie zu verlieren. … Dinge zum Ausdruck zu bringen, die einem am Herzen liegen. … Bilder im Kopf zu haben, die unbedingt einen Weg auf das Papier suchen. … Das Gefühl zu genießen, auf einer unendlichen Anzahl an Seiten ein bisschen allmächtiger Gott zu spielen. … Gute wie schlechte Erfahrungen, Gedanken und Vorstellungen festhalten zu können. … eine Leidenschaft. … eine Liebe. … etwas absolut Verrücktes. … ein Versuch, eine neue Welt zu erfinden. … ein unglaubliches Gefühl. Was bedeutet schreiben für dich? Schreiben ist nichts Statisches. Eher […]
15. Juni 2014

Welcome back, inspiration! And some decisions.

Das hier wird der wohl persönlichste Blogbeitrag seit Beginn meiner Arbeit als Autorin. Normalerweise rede ich nicht über persönliche Dinge, doch aus einem ganz bestimmten Grund, finde ich es nur fair, wenn jetzt nicht nur meine engsten Freunde diese Entwicklung mitbekommen, sondern auch alle Bekannten, Leser und die große Weite des Social Webs. Vieles, das nicht fürs Social Web gedacht ist, schlucke ich oft einfach runter, rede nur mit meinen engsten Freunden darüber und die machen, vergleicht man das vielleicht mit meiner Anzahl an Kontakten auf Facebook ab, vielleicht 1-2% aus. Wenn überhaupt. Seitdem es das Social Web und die […]
9. April 2014

Das Leben als Schreibkiller

Das hier ist kein Beitrag, der meckert. Ich möchte nicht meckern und mich beschweren, weil ich denke, dass jeder, der sich beschwert, selbst schuld ist an seiner Situation und immer etwas ändern kann. Aber: Was viele nicht wissen oder einschätzen können ist der Alltag eines Autors, der eben nicht vom Schreiben leben möchte/kann und somit unter einer Doppelbelastung lebt/leben muss. Und diese Belastung kann unangenehm sein, sich aber zudem auch noch als Schreibkiller entwickeln, den man irgendwie zurückdrängen muss. Doch wie nur? Wie sind Alltag, Schreiben und die damit verbundenen Doppelbelastungen zu managen?
4. November 2013

#nanowrimo13 Was ist am Wochenende passiert?

Wider meinem Versprechen, täglich tatsächlich hier darüber zu schreiben, wie es mir mit dem #nanowrimo so ergeht … habe ich es am Wochenende natürlich nicht geschafft. Grund dafür waren verschiedene Familienfeiern und die Tatsache, dass ich nicht ganz gesund und fit bin. Gut, heute habe ich mich wirklich wieder aufgerafft und sitze – zwar hustend – am Schreibtisch und beschäftige mich mit meinen Texten. Doch wie ist’s am Wochenende so gelaufen? Projekt #1 Magisterarbeit: Ich bin nicht zufrieden mit mir. Überhaupt nicht. Auf der einen Seite gefällt mir das, was ich schreibe nicht. Ich möchte selbst zu viel. Ich möchte […]
2. November 2013

#nanowrimo13 Tag 1: Die ersten Worte sind geschafft!

Überwinde deinen verdammten Schweinehund! Ich habe geschrieben heute, tatsächlich auch an den Projekten, an denen ich schreiben muss. Magisterarbeit und Weltentaucher 3. Nur leider nicht so viele Worte, wie ich geplant habe. Wieso? Dafür könnte ich viele Gründe angeben. Ein zentraler ist, dass ich einfach im Moment kränkle und mehr Zeit auf der Couch verbringe, als an meinem Schreibtisch und auf der Couch schreibt es sich einfach nicht so gut. Der Fernseher steht genau gegenüber und seitdem wir Pro7Maxx für uns entdeckt haben … Nun – den Rest könnt ihr euch denken. Trotzdem, ich habe mich aufgerafft und geschrieben: Bei […]